Zuljana im Süden von Kroatien vom
6. - 12. Juni
2009 |
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Wir starten in Tirana um 7.45 Uhr
und kommen ganz gut aus Tirana heraus, obwohl der Verkehr
ziemlich chaotisch wirkt. |
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| Die Landstraßen sind gut. |
Immer wieder begegnen uns Eselkarren. |
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Noch vor 10 Uhr
erreichen wir die Grenze nach
Montenegro, danach fahren wir weiter in
Richtung Mittelmeer und von da an immer an der Küste entlang.
Wir machen einen Mittagsstopp in
Budva, tanken Euros
(in Montenegro wurde 2002 mit der Abschaffung der D-Mark hier
auch der Euro eingeführt) und essen Pizza und Pasta für wenig
Geld.
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Kurz vor der Grenze nach
Kroatien nehmen wir bei
Tivat eine Abkürzung mit einer Fähre (Ticket für 4 €),
um nicht die gesamte Bucht von
Kotor umfahren zu müssen. |
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Die Grenzformalitäten waren hier sehr
unkompliziert und haben nur ca. 10 min. in Anspruch
genommen.
Danach kommt
Dubrovnik ins Bild und wir
müssen einen Fotostopp einlegen.
Wir fahren noch ca. 40 km bis zur Halbinsel
Pelješac. |
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Wir haben von unserer Tauchbasis in Bonn die
Adresse einer Tauchbasis mitgebracht, wollen uns die
zuerst anschauen und notfalls weiter fahren, falls wir dort
kein Zimmer bekommen. Der Weg dorthin zieht sich aber
gewaltig, die Straße ist schmal und sehr kurvenreich, so daß
wir erst gegen 16 Uhr in
Zuljana ankommen. |
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Zuljana ist ein kleines verschlafenes Nest und
wir finden die
Tauchbasis erst nach längerer Suche -
abgelegen in einer Seitenstraße. |
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Wir stellen unser Auto ab und sind entsetzt. Das
hier ist sehr, sehr einfach und liegt nicht am Meer, wie wir
es uns erträumt haben. Ein Zimmer ist frei, muß aber noch
hergerichtet werden und wir versprechen, in einer Stunde
wiederzukommen.
Oh je, was machen wir bloß? Sollen wir
weiterfahren und was anderes suchen, dafür ist es aber heute
abend zu spät... |
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Die Wartestunde überbrücken wir mit einem
Spaziergang zum kleinen Hafen. |
Wir kehren im einzigen offenen Lokal des
Ortes ein und bestellen Rotwein für Moni. |
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| Dabei beschließen wir, zu bleiben und uns das
gereinigte Apartment erst mal anzuschaun. Morgen können wir
immer noch nach einem anderen Quartier suchen. |
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| Als wir gegen 18 Uhr wieder hier sind, finden
wir eine ordentliche kleine Wohnung mit Terrasse vor. |
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Wir bleiben und haben es nicht bereut.
Die Familie Lopin kümmerte sich rührend um uns und bereitet
sogar ein Abendessen extra für uns zu. Dazu spendieren
sie eine Karaffe köstlichen Hauswein und wir
beginnen uns wohlzufühlen. |
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Am nächsten Morgen (und alle Morgen danach) geht Moni ins Meer schwimmen. Sie liebt die morgendliche Stille,
auch wenn es ca. 800 m bis zum Meer zu laufen sind. |
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| unser Quartier - eingebettet in Berge |
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| der Weg zum Meer |
unser Tauchboot |
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| Zuljana-Bucht mit Strand |
und Booten an der Kai-Mauer |
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Zuljana-Idylle |
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Zwischen den Tauchgängen unternehmen wir
verschiedene Ausflüge auf der Halbinsel.
Hier fahren wir nach Westen bis nach
Trpanj. Dort soll es eine Fährverbindung zum Festland geben.
Wir wollen erkunden, ob es für die Rückfahrt günstiger ist, mit
der Fähre zu fahren. |
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| Die Ausblicke auf der Fahrt nach
Trpanj sind genial. |
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| Überall wird Wein angebaut. |
Das letzte Stück durch diese Schlucht ist abenteuerlich zu fahren. |
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| Eine Fährverbindung zum Festland gibt es zwar, aber es ist zu aufwändig
für uns, bis hierher zu fahren. |
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Wir bummeln ein bißchen durch den winzigen
Ort, wo der Tourismus gerade erst erwacht und fahren
zurück.
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| An einem anderen Tag machen wir
einen Spaziergang auf unseren Hausberg zu dem kleinen Kirchlein
St. Ivan. |
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| Die Aussicht von hier oben ist traumhaft. |
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| Bei all unseren Ausflügen waren uns schon
immer die merkwürdigen Reifen im Wasser aufgefallen. |
Wir fanden heraus, daß es sich um
Muschelbänke handelt und entdeckten dieses Schild. |
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Wir hielten an und staunten nicht
schlecht. Nachdem der Wirt unsere Bestellung (Muscheln)
aufgenommen hatte, ging er über diesen schwankenden Steg,
holte ein Netz mit frischen Muscheln heraus und balancierte
eine bis an den Rand gefüllte Schüssel in ein kleines Büdchen, in dem
seine Frau die Muscheln zubereitete.
Frischer geht's
nicht mehr! |
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| Es war sooo köstlich und wir kamen lange nicht
aus dem Schwärmen heraus... |
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| Ein weiterer Ausflug führte uns nach
Ston
- ganz im Osten der Halbinsel Peljesac. |
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| Wir wollten uns zunächst die Salinen von Ston
anschaun. |
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Der Salzgarten wirkte verlassen. Obwohl heute
Donnerstag ist, arbeitet hier niemand. Später erfahren wir,
daß in Kroatien der Frohnleichnam ebenfalls Feiertag ist. |
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| Wir schaun uns alles an und finden es an vielen
Stellen unsauber und erneuerungsbedürftig. |
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Hergekommen sind wir aber eigentlich wegen
der imposanten Mauer. Sie wurde im 14. Jahrhundert gebaut,
um die reichsten Salzgärten der damaligen Zeit vor
Feinden zu schützen.
Sie ist heute die längste
Wehrmauer Europas. |
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| Wir beginnen über eine lange Steintreppe den
Aufstieg. |
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| An einer Art Aussichtsplattform
hatten wir tolle Ausblicke auf die Stadt, die Salinen und die
Berge ringsum. |
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| Auf der anderen Seite führte
eine Treppe wieder hinab in die Stadt. |
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Der Rest der Mauer ist noch Baustelle,
aber inzwischen bestimmt schon komplett begehbar. |
Unser Auto wartete derweil - eingebettet in
dicke Orleanderbüsche - auf unsere Rückkehr ;-). |
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Tauchen |
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Ausflug nach Dubrovnik
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Jeden Abend bekamen wir von Familie Lopin ein
leckeres Abendessen gekocht mit dem schon obligatorischen
Krug Hauswein. |
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Wir verbrachten einige Abende mit der Familie
Jacob aus München, die hier aber ausschließlich zum Tauchen
hergekommen waren. |
Dragan, der Hausherr und Tauchlehrer dieser
Basis, spendiert zum Abschied einen selbst gemachten Walnußlikör
und erzählt uns, daß Dominik (sein mittlerer Sohn) großes
Interesse an den Touristen hat und bestimmt mal in seine
Fußstapfen treten wird. |
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Nach 5 sehr schönen und
erholsamen Tagen bei Dragan und seiner Familie mußten wir uns
verabschieden und werden sie für immer in sehr angenehmer
Erinnerung behalten. |
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