Tirana in Albanien am 5. Juni
2009 |
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Heute geht es nach Albanien. Wir
wollen möglichst bis Mittag Tirana erreichen, um uns etwas die
Stadt anzuschaun. Kurz nach 8 Uhr starten wir in Ohrid,
tanken noch mal voll (für weniger als 20 € und falls es in
Albanien keinen Diesel gibt ;-)) und fahren um den nördlichen
Bereich des Ohridsees herum bis zur albanischen Grenze. |
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Es gibt hier nur Landstraßen, aber wir
treffen kaum andere Autos. Die Landschaft ringsum ist sehr
gebirgig und auf albanischer Seite erwarten uns über 2000 m hohe
Berge.
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An der Grenze ist auch nicht viel los und
nach ca. 10 min. stehen bzw. fahren wir auf albanischem Boden.
Als Einreisepapier für unser Auto erhalten wir diese Urkunde,
die wir leider nicht als Souvenir behalten durften, sondern bei
der Ausreise abgeben mußten. |
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| Na, das war ja einfach...noch 115 km bis
Tirana. |
Hinter der Grenze entdecken wir die berühmten
unkaputtbaren
Bunker, die unter
Enver Hoxha entstanden sind. |
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Zuerst tauschen wir unsere
restlichen Denar und ein paar Euros in albanische Lek (1 € = 140 Lek).
Die Währung ist leider keine frei konvertierbare
Währung, was wir aber erst später mitbekommen, weil sie
nirgendwo außerhalb Albaniens akzeptiert oder umgetauscht
werden. Wir fahren wieder auf Landstraßen, die nicht immer so gut sind
wie auf den Fotos,
aber besser als befürchtet. Überall gibt es
Tankstellen und einige Hotels am Straßenrand. |
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Die Landschaft ist wunderschön - mit
Flüssen durchzogen, |
landwirtschaftlich genutzt und oft
gebirgig. |
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| Kurz vor einem Paß erblicken wir sehr hohe
Berge, aber die
Albanischen Alpen können das noch nicht sein. |
Und schon wieder eine Tankstelle... |
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Wir sind schwer begeistert von der Landschaft
und bedauern schon wieder, nicht mehr Zeit für einen
Abstecher in diese Bergregion zu haben. |
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Hinter dem Paß halten wir kurz an einem kleinen
Rasthaus, wo es verführerisch duftet. Für uns ist es aber zu
früh zum Mittagessen und wir wollen mittags in Tirana sein.
Eine gute Stunde später rollen wir dann auch wirklich in
Tirana ein. Die Straßen in der Stadt sind genauso
verstopft mit Autos wie in jeder Großstadt. |
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Wir kämpfen uns vor bis zum
Hotel
International und ich frage nach einem freien Zimmer.
Es gibt welche, aber die kosten 164 € - unglaublich! |
Ich frage in einem kleinen Hotel an dem
Haupt-Boulevard Zogu. Dort kostet das Zimmer 25 €, aber es gibt
keine Möglichkeit, hier zu parken. |
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Etwas außerhalb des Zentrums finden wir auf
der Dibres-Straße 445 das kleine Hotel Victoria. Man spricht
sogar etwas deutsch. |
Sie bieten uns ein Zimmer für 60 € pro Nacht
an und erklären uns, daß wir unser Auto ruhig an der Straße
stehen lassen können. Na hoffentlich geht das gut. |
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| Wir sind sehr zufrieden mit
diesem Zimmer und angenehm überrascht. |
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| Wir gehen die lange Dibres-Straße zurück in
Richtung Zentrum |
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und essen an einem Stand an der Straße ein
leckeres Würstchen, das offensichtlich aus
Hackfleisch besteht und auf dem Grill knusprig gebraten wird.
Die Verkäuferin droht mir, denn sie wollte eigentlich
nicht fotografiert werden.
Es hat sooo gut geschmeckt. |
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| Frisch gestärkt marschieren wir weiter und
staunen über die Vielfalt der albanischen Hauptstadt. |
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Wir haben wir uns die Stadt nicht so
modern vorgestellt. |
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Dann erreichen wir den
Skanderbeg-Platz - das ist der Hauptplatz der albanischen
Hauptstadt - und hier finden wir dann die typische
sozialistische Plattenbauweise vor, die wir erwartet
haben. |
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Es bröckelt überall arg, aber im Hintergrund
sieht man schon die Baustellen, die das Stadtbild in den
nächsten Jahren sehr verändern werden. |
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Die Oper beherbergt inzwischen schon einen sehr
schönen Buchladen, wo wir für Hannes sogar ein albanisches
Kochbuch finden. |
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Der berühmte
Uhrenturm Kulla e Sahatit und daneben die
Et’hem-Bey-Moschee befinden sich auch an diesem
Platz. |
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Wahrzeichen der Stadt ist das
Skanderbeg-Denkmal mit seinem grimmig schauenden
Nationalhelden, der im 15. Jahrhundert Albanien vor den
Osmanen verteidigte. |
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Von den bunten
Fassaden in Tirana hatten wir schon gehört und waren
gespannt, mit eigenen Augen zu sehen, was sich Tiranas
Bürgermeister
Edi Rama damit hat einfallen lassen. Und wir fanden es
beeindruckend. |
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| Wir bummelten durch die Straßen, Parks und
Anlagen und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. |
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| Diese Stadt hatten wir uns ganz anders
vorgestellt. |
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| Wir liefen weiter quer durch die Stadt bis zum
Großen Park (Parku i Madh). |
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Nur das Freilicht-Theater befand sich in einem
erbarmungswürdigen Zustand. Ob hier überhaupt noch
Aufführungen stattfinden? |

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Der Tiraner See ist offensichtlich ein
Naherholungsgebiet für die Tiraner und hier beenden wir unsere
kurze Stippvisite in dieser interessanten Stadt. Wir werden
wohl noch
mal wiederkommen und etwas mehr Zeit mitbringen. |