Pomorie in Bulgarien vom 27. - 29. Mai
2009 |
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Unser Ziel heute ist das Schwarze
Meer. Dazu fahren wir zunächst ein Stück Autobahn in Richtung
Constanta, biegen aber nach ca. 100 km ab in Richtung Calarasi.
Dort gibt es einen Grenzübergang nach Bulgarien, wo man mit
einer Fähre über die Donau übersetzen muß. Das finden wir
spannend. |
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| Zunächst fahren wir über total
plattes Land. Es ist aber alles landwirtschaftlich genutzt. |
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| Gegen 10 Uhr erreichen wir die Fähre und müssen
warten. Die Nächste fährt erst in 30 min. |
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| Das ist aber keine Problem: die Sonne scheint
und wir beobachten die anderen "Grenzgänger". |
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Erst nach 10.30 Uhr
tuckern wir endlich los. Das Ticket kostet ca. 6 € und die
Überfahrt dauert 20 min.. |
An der bulgarischen Grenzstation Silistra
müssen wir sehr lange warten. Für 6 Fahrzeuge benötigt man hier
mehr als eine halbe Stunde ... |
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Wir fahren auf geradem
Weg nach Varna. Es ist noch früher Nachmittag und die Stadt
ist uns eigentlich zu groß und zu touristisch |
deshalb fahren wir weiter, immer parallel zur
Küste entlang - bis nach
Pomorie.
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Das ist ein noch relativ
unbekannter, aber mächtig im Aufbau begriffener Ort am
Schwarzen Meer. |
Wir versuchen im Ortszentrum ein Hotel mit
Strand zu finden, werden aber enttäuscht. |
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| denn hier gibt's nur
Hafenanlagen. |
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Wir fahren ein Stück zurück und finden ein
nagelneues
Hotel direkt am Meer und bekommen ein traumhaftes Zimmer für
35 € pro Nacht (mit Frühstück!). |
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| Wir scheinen fast die
einzigen Gäste zu sein. |
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Die Strandqualität läßt aber auch sehr zu
wünschen übrig.
Wir springen trotzdem kurz ins
Wasser, damit wir wenigstens einmal im Schwarzen Meer gebadet
haben. Es ist angenehm kühl, aber nicht so klar und
sauber wie wir es vom Mittelmeer kennen. |
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| Am späten Nachmittag unternehmen
wir noch einen kleinen Rundgang durch Pomorie. |
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Wir entdecken unzählige
Hotelneubauten, die noch Baustelle sind (auch die
Straßen...). |
Aber es gibt schon Banken und viele kleine
Geschäfte.
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| Das sind wohl noch Überbleibsel aus
sozialistischen Zeiten. |
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Es gibt eine hübsche
Fußgängerzone mit der Christus-Kirche |
und viele schicke kleine Hotels und
Restaurants.
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Für unser Abendessen bevorzugten wir aber ein kleines Lokal in
einer Seitenstraße und bekamen hervorragende bulgarische
Hausmannskost für wenig Geld. Leider haben wir die riesigen
Portionen nicht geschafft.
Im Hotel mußten wir später
dringend einen
Mastika zur Verdauung trinken. Das ist ein Anis-Schnaps -
ähnlich dem griechischen Ouzo oder dem türkischen Raki. |
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Von unserem Balkon aus sahen wir am
nächsten Morgen sehr schön die Sonne im Osten aufgehen. |
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Das Frühstück fiel etwas
spärlich aus.
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Gegen 9 Uhr brachen wir zu einem Ausflug
nach
Burgas auf. |
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Zunächst hielten wir
aber kurz am Palast-ähnlichen und neu gebauten
Sunset-Resort. |
Wir fanden es etwas übertrieben und der
Strand war hier genau so schmutzig, wie an unserem Hotel. |
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Offensichtlich ist man auch noch nicht fertig mit dem Bau - was
für ein Wahnsinn! Wer bucht denn hier? Heute war jedenfalls
keine Menschenseele zu sehen.
Wir fuhren nach Burgas weiter und stellten unser Auto am
Theaterplatz ab. Ein etwas unbeholfen wirkender junger Mann wies
uns einen Parkplatz zu, der 1 € kostete und der leider kein
Englisch verstand. |
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| Wir gehen quer über den
Komuna Square |
und an dem häßlichen Opernhaus vorbei. |
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Dahinter finden wir dann auch endlich die
Tourist-Information, die etwas versteckt halb unterhalb
einer Straße eingerichtet ist. Aber man spricht deutsch hier
und der junge Mann ist außerordentlich freundlich. |
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Wir beginnen unseren
Stadtrundgang auf der Aleksandrowka, der Haupt-Fußgängermeile.
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Fast am Ende des Boulevards steht das
Aljoscha-Monument. Es stammt aus sozialistischen Zeiten und
wurde nach der Befreiung durch die Rote Armee gebaut. |
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Davor auf dem Troykata Square
findet ein Brotfest statt, d.h. die hiesige Brotfabrik feiert
anläßlich ihres 40. Bestehens mit den Bürgern der Stadt
dieses Fest. |
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Eine Trachtengruppe
überreicht den "Oberen" der Stadt kunstvoll gefertigte
Brote. |
Eine andere Gruppe Mädchen tanzt einen
Volkstanz. |
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Auch Jungen tanzen mit,
hier aber erinnern uns die Kunststückchen und die Musik eher an
Breakdance.
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Am besten gefällt uns der Vortrag dieser
etwa 5-Jährigen, die ohne Scheu ein forderndes Liedchen singt,
dessen Text wir zwar nicht verstehen, aber erahnen können. |
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Es ist fast Mittag und wir gönnen uns in einer
Seitenstraße eine kleine Verschnaufpause. Danach bummeln wir
noch ein bißchen durch die Stadt. |
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| das
Hotel
Burgas |
der Uhrenturm |
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| der Bahnhof |
das Postamt |
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| Wir gehen durch den
Meerespark bis zur Pier. |
Hier ist der Strand auch so schmutzig. |
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Es sieht alles etwas heruntergekommen aus, aber die Jugendlichen
benutzen den Platz |
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| zum Tauchen und Schwimmen. Wir
schauen eine Weile zu und gehen dann die nagelneue Treppe hinauf |
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| bis zu diesem Denkmal, das noch in keinem
Reiseprospekt zu finden ist. |
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| Wir schauen
uns zuletzt die Kathedrale der Heiligen Brüder
Kiril und Methodius
an, die im 9. Jahrhundert die kyrillischen Buchstaben eingeführt
haben sollen. Darüber gibt es aber widersprüchliche Ansichten.
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Wir fahren zurück nach Pomorie, schwimmen noch einmal im
Schwarzen Meer und essen in unserem Hotel hervorragende
Fischgerichte: Turbot und Vatos steht auf der Karte. Das kann
aber nicht sein, denn Turbot ist ein
Steinbutt,
der ein Plattfisch ist. Und Vatos soll laut Internet ein
Rochen sein. Da hat man uns wohl einen Bären (falschen
Fisch) aufgebunden...aber geschmeckt hat es gut. |
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Am späten Abend kehren wir bei "Messalina"
ein und lassen das Schwarze Meer ein letztes Mal auf uns
wirken und nehmen mit einem letzten Drink Abschied.
Morgen früh wollen wir in Richtung Athen aufbrechen. |
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