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Aqaba am Roten Meer vom 20.
- 24. Oktober 2008
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Wir fahren eine knappe Stunde auf der
Wüsten-Autobahn 15 weiter durch eine felsige Gebirgslandschaft.
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Die Berge sind hier noch über 1.000 m hoch.
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Endlich sehen wir das Meer in der Ferne.
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Zunächst fahren wir ins Zentrum von Aqaba, um in
einem Liquor-Store ein paar Flaschen Bier zu kaufen.
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Danach fahren wir ca. 10 km an der Küste entlang
in Richtung Saudi Arabien
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und erreichen noch vor 11 Uhr das Coral Bay Hotel.
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Wir checken ein und sind recht zufrieden mit dem
ersten Eindruck.
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Dann stehen wir vor unserer Zimmertür,
die etwas
schäbig wirkt. |
Das Zimmer ist im Erdgeschoß gelegen und einfach
eingerichtet, aber der Blick aufs Meer ist toll. |
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Wir starten zu einem ersten Rundgang durch die
Anlage:
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wir wohnen unten links |
die Tauchbasis |
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die Bar, in der man auch etwas zu essen bekommt
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der Strand nebenan ist ordentlich gepflegt
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aber schwimmen kann man nur, indem man den
Steg
über die sehr groben Steine benutzt.
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Jetzt haben wir frei und erwarten relaxt
den
Sonnenuntergang.
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Die Sonne versinkt hinter den Bergen Ägyptens.
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Der Sonnenaufgang am nächsten Morgen
begeistert
mich.
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Aber die Nacht war unruhig. Hier wohnen viele
Russen, die die halbe Nacht bei schrecklich lauter Disko-Musik
gefeiert und viel Alkohol getrunken haben. Entsprechend sieht es am Morgen überall aus.
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Wir wollen endlich tauchen, frühstücken schnell
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und melden uns bei Luay für den nächsten
Tauchgang.
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Es gibt eine große Übersichtstafel aller
Tauchplätze.
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Wir beginnen mit einem Tauchgang zum berühmten
Cedar Pride, das schon 1986 hier für die Taucher versenkt worden sein soll.
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Wir haben unsere eigenen Anzüge mitgebracht
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und leihen nur Jackett, Blei und Lungenautomat.
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Es wirkt alles etwas provisorisch,
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aber am Schlimmsten finden wir den Bus, der
verkehrstechnisch eine Katastrophe ist.
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Meist fahren wir mir ihm ein Stück und steigen
dann vom Strand aus ins Meer.
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Jetzt geht's abwärts.
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Die Korallenwelt ist hier noch einigermaßen
intakt, aber wir hatten es uns spektakulärer vorgestellt.
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Tauchgang an der Cedar Pride
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Tauchgang in fast 40 m Tiefe, die uns noch eine
ganz eigene Welt offenbarte. |
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Nach dem letzten Tauchgang gibt es immer das
obligatorische Deko-Bier (zur
Dekompression),
heißt also: wir spülen die beim Tauchen
entstandenen Gase
aus dem Körper heraus ;-)
theoretisch jedenfalls.
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Dazwischen, davor und danach relaxen oder lesen
wir. |
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Einmal machen wir an einem Nachmittag einen
Ausflug nach Aqaba. Dafür nutzen wir den Hotel-eigenen Bus |
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und wollen mal richtig Fisch essen,
der sehr
lecker schmeckt. |
Wir laufen durch die Stadt,
die nicht besonders
schön ist, |
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die aber interessante Märkte hat,
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eine Bäckerei, die wir besichtigen dürfen
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und einige interessante Geschäfte. |
Wer trägt denn hier sowas? |
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Es gibt eine alte Festung aus dem 16.
Jahrhundert
zu bewundern und den angeblich welthöchsten Flaggenmast (136 m) zu
bestaunen. |
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Wir gehen durch eine schöne Parkanlage. |
McDonald ist auch schon hier. |
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Auf dem Weg zum Strand entdecken wir große
Anzuchtbeete mit Ruccola.
Wir haben uns schon immer gewundert, wo hier der frische und sehr leckere Salat herkommt.
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Nördlich liegt Eilat in Israel und gegenüber
Ägypten.
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Hier baden und schwimmen nur Einheimische -
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auch Frauen mit Kleid und Kopftuch haben
wir im
Wasser gesehen.
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Der Strand wird von Teehäusern beherrscht und ist
nicht besonders sauber.
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Wir gönnen uns einen Tee und
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fahren um 19 Uhr mit dem
gleichen
Bus
zurück zum Hotel. |
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Dort wartet schon das Abendessen auf uns. |
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Es gibt wie immer ein tolles Buffet mit vielen
regionalen Gerichten, die alle sehr gut geschmeckt haben.
Am letzten Tag müssen wir früh aufstehen, um
Amman noch vor dem Dunkelwerden zu erreichen. |
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