|
Dana und Rumana Camp vom 14.
- 16. Oktober 2008
|
|
Die Straße zum Dana-Naturreservat und zum
Rumana Camp ist sehr gut ausgeschildert und so finden wir relativ problemlos den
Weg dorthin. Trotzdem haben wir fast 2 Stunden Fahrtzeit benötigt.
|
|
 |
 |
|
Inzwischen geht die Sonne unter.
|
Am Eingangs-Gate müssen wir unser Auto stehen
lassen und melden uns an. |
 |
Da unten befindet sich das Camp und
unser Zelt für
die nächsten 2 Nächte.
Ich kann keine Zelte sehen! |
|
Wir erfahren, daß zur Zeit kein Shuttle-Fahrzeug
zur Verfügung steht, das uns zum Camp bringen könnte.
Wir beschließen, die 2 km bis dorthin zu Fuß
zu
gehen und laufen los.
Es ist schon dunkel, ehe wir das Camp
erreichen.
Im Taschenlampen- bzw. Stirnlampen-Schein bekommen wir das Zelt
Nummer 8 zugewiesen
und später auch ein Abendbrot - verschiedene
Salate und
Hühnchen mit Reis. |
 |
 |
Außer uns sind hier noch eine Gruppe von
10
Franzosen und 2 Pärchen (auch Franzosen).
Wir treffen uns noch im Gemeinschaftszelt und
trinken Beduinen-Whisky (= Tee) - Alkohol gibt's
hier nicht. Es wird fast nur
französisch gesprochen.
Wir kriechen nach einer Katzenwäsche sehr
früh
in unser Zelt.
Es ist Vollmond, aber ständig ziehen Wolken
davor. |
|
Es hat die ganze Nacht geregnet und am
nächsten
Morgen hängt der Himmel immer noch
voller dicker Wolken.
Wir inspizieren erst mal unser Quartier und
die
neue Umgebung.
Inmitten einer beeindruckenden Felslandschaft
gibt
es hier ca. 20 Zelte, eine sehr saubere und
komfortable Sanitär- und
Toilettenanlage, einen offenen überdachten Speiseraum und ein Gemeinschaftszelt, das wohl einem Beduinenzelt nachempfunden ist. |
 |
|
|
 |
 |
|
Unser Zelt ist relativ groß, hat 3 Schlafplätze
und man kann in der Mitte gut stehn.
|
 |
 |
|
Dann gibt's erst mal Frühstück: Fladenbrot, Humus,
gekochte Eier, Tomaten- und Gurkenscheiben.
|
Wir haben nach einer Wanderkarte gefragt und
bekamen auf einem Stück Papier eine grobe Skizze aufgemalt, wie wir gehen
sollen. |
|
|
|
|
Das hatten wir uns dann doch etwas anders
vorgestellt. Es gibt 3 kleine Wanderungen,
die man alleine ohne Guide
unternehmen kann. Wir entschieden uns für den Cave-Trail.
|
 |
 |
|
Es begann harmlos bis die ersten Höhlen in Sicht kamen.
|
 |
 |
|
Wir mußten über schmale Wege um die Höhlen herum gehen
|
 |
 |
|
und stellenweise klettern.
|
An dieser Wand beschlossen wir, umzukehren.
|
 |
 |
|
Wir gingen zurück zum Camp und ließen uns vom Manager des Camps erklären, wie
man auf dem
Rummana Trail gehen muß, um den gegenüberliegenden Gipfel zu erreichen.
|
 |
 |
Hier waren die Wege sehr unterschiedlich und
|
 |
 |
|
|
|
immer mit Steinmännchen
gekennzeichnet.
|
Die Felsformationen, die hier
Wind und Wetter aus
dem Sandstein geformt haben, |
 |
finden wir höchst interessant.
Sie scheinen nicht von dieser Welt zu sein.
Weit unter uns sehen wir unser Zeltlager liegen.
|
|
Am Gipfel angekommen, legen wir eine Mittagspause ein und verspeisen unser
Lunch-Paket.

|
 |
|
Der Kuchen ist uns zu süß und die weißen Teigrollen sind mit etwas Frischkäse
bestrichen und bleiben uns fast im Hals stecken. So essen wir halt die Gurke,
die Tomate und einen Apfel.
|
 |
 |
|
Wir treten den Rückweg an und sind noch
vor 13 Uhr wieder im Camp.
|
Wir beschließen auch noch die 3. mögliche
Wanderung zu machen - den Camp Site Trail.
|
 |
 |
|
Los geht's über einfache Wege immer am Abgrund entlang immer mit Blick auf diese
wundersame Landschaft.
|
 |
Leider bleibt es wolkig und sehr
diesig und
wir können die Berge nur erahnen.
|
|
|
|
 |
 |
|
Die Verwitterungen und die verschiedenen Farben der Felsen faszinieren uns.
|
 |
 |
|
|
|
|
Wir klettern wieder über dicke
Felsbrocken und finden nicht immer gleich den richtigen Weg. |
|
|
|
 |
 |
|
Aber bei den Steinmännchen wissen wir, daß wir den "Faden" wieder gefunden
haben.
|
Hier geht es nicht weiter...
|
|
|
|
Diese Tour war die schönste der
3 möglichen Touren, die man vom Rumana Camp aus unternehmen kann.
|
|

|
|
|
|
 |
 |
|
Erst gegen 15.30 Uhr sind wir
zurück im Camp.
Und dann kommt doch tatsächlich die Sonne raus.
|
Hannes geht noch mal eine kleine
Runde, um wenigstens ein paar Sonnenfotos bzw. -filmmeter einzufangen.
|
 |
Abends wird es bitter kalt und
obwohl später ein Lagerfeuer angezündet wird, friert Moni sehr. |
|
|
|
 |
 |
|
Am nächsten Morgen ist die Luft klar und fast wolkenlos und wir bestaunen die
grandiose Bergwelt.
|
|
|
|
 |
 |
|
Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und fahren mit dem Dana-Shuttle gut
2 km bergauf
zum Gate des Dana-Naturreservates.
|
 |
 |
|
Da steht unversehrt unser Auto.
|
Letzter Blick zurück auf das Zeltcamp.
|
 |
 |
|
Wir fahren weiter nach Süden und stoppen in dem kleinen Ort Dana,
wo man auch übernachten und interessante Wandertouren unternehmen kann.
|
 |
 |
|
Leider wirkt der Ort ziemlich verfallen. Aber es wird schon wieder vieles auf-
und neu gebaut -
|
 |
 |
|
wie hier dieses Kongress-Zentrum.
|
Wir fahren weiter und halten noch einmal an der Festung Shobak (oder Shawbak,
oder Shaubak).
|
 |
 |
|
Sie ist die älteste Kreuzfahrerburg im Ostjordanland und leider sehr
sanierungsbedürftig. Nur die Außenmauern wurden bis jetzt restauriert. Es geht
bei den Bauarbeiten allerdings sehr langsam voran. Bei unserem Besuch, standen
die Schubkarren still - warum auch immer. Es war weder Freitag, noch war es sehr
heiß.
|
 |
 |
|
|
|
|
|
|
|
Nun fahren wir aber endgültig
weiter und endlich zur Felsenstadt Petra. |