Tauchressort Maria la Gorda
vom 22.12. bis 28.
12.2012 

   
Wir waren enttäuscht, als bei der Ankunft in Maria la Gorda gegen 14 Uhr noch keine Zimmer frei waren.
Offizielle Check-In-Zeit ist in diesem Ressort erst 16 Uhr.
 
   
Beziehen konnten wir unseren Holz-Bungalow erst gegen 16.30 Uhr, da die Putzkolonne etwas länger brauchte.
   
   
Nach einem ersten Spaziergang, um das Gelände zu erkunden, kehrten wir in unseren Bungalow zurück und hatten uns ausgesperrt. Das Schloß war kaputt. Aber auch ein herbei gerufener Handwerker konnte nicht helfen und das Badfenster mußte aufgehebelt werden. Ein Angestellter kletterte ins Innere, um unser Gepäck über die kleine Terrasse nach draußen zu hieven, denn wir mußten natürlich in ein anderes Zimmer umziehen. Darüber wurde es auch wieder dunkel und wir fragten uns, ob das denn nun so weiter gehen wird.
   
   
Wir wohnten jetzt in einem der neuen Appartment-Häuser, die aber direkt neben einer Großbaustelle stehen.
Es wird hier noch mächtig erweitert. Ob das wohl ein neues Restaurant wird?
 
 
Innen sehen die Appartment-Häuser schön und neu aus, aber sie haben einige Mängel. Der Kleiderschrank ist nicht nutzbar und die Bad-Tür knarrt, so daß nachts wohl alle im Haus wach werden.
 
 
Der 1. Strandspaziergang stimmte uns etwas versöhnlicher, obwohl die sehr steinige Küste kein idealer Badestrand ist. Aber die Sonne schien vom strahlend blauen Himmel und erwärmte auch die Luft sehr angenehm.
 
Wir verbrachten die Woche hauptsächlich mit Tauchen, wobei mich jede Nacht ein fürchterlicher Durchfall plagte und regelmäßig gegen 3 Uhr das Wasser im Ressort abgestellt wurde.
 
   
Mittags aßen wir meistens nur ein Sandwich oder faulenzten zwischen den Tauchgängen am Strand.
Allerdings gab es hier Sandflöhe, die uns arg zugesetzt haben.
   
   
Nach dem Tauchen gibt es auf unserem Balkon immer ein Deko-Bier und später einen echten kubanischen Rum, der sehr lecker schmeckt. Abends fülle ich hier meist das Taucher-Logbuch aus und/oder schreibe Tagebuch.
   
   
An der Bar verbrachten wir manche Wartezeit auf das Abendessen, das es nie vor 19 Uhr gab.
Aber mit einem Kuba-Libre lies es sich aushalten.
   
Einmal funktionierte sogar das Internet
und wir konnten ein kurzes Lebenszeichen
nach Hause schicken.
Am Heiligabend gab es das Abendessen sogar erst
weit nach 20 Uhr und es bildeten
sich lange wartende Menschenschlangen -
erst vor der Tür und dann am Buffet.

Die Tische waren nett gedeckt und
die Auswahl ganz erstaunlich.
 
   
   
 Es gab einen wunderbar zarten Putenbraten, Fisch, viel Obst und sogar Butter,
die wir zum Frühstück bis dahin vergeblich gesucht hatten.
   
   
Draußen wurden am Grill Fischspieße und
Fleischstücke angeboten.
Eine kleine Kapelle sorgte mit kubanischen Rhythmen für eine musikalische Umrahmung.
   
Die Sonnenuntergänge waren leider meist
wolkenverhangen,
aber die Aussichten abends von unserem Balkon
aus, doch sehr stimmungsvoll.
Es hatte nachts geregnet und wir waren froh,
daß wir am Freitag früh abreisen konnten.

Wir hatten uns am Vortag ein Taxi besorgt,
das uns morgens um 8 Uhr abholte
und in 4 Stunden nach Havanna brachte.
 
 

  zurück     Anfang