Havanna
vom 28.12. bis 31.
12.2012 

 
Wir beginnen unsere Sightseeing-Tour durch Havanna am Parque Central - das ist der Platz vor unserem Hotel. Gute Dienste hat uns in den nächsten 3 Tagen der Reiseführer Havanna von Reise Know-How geleistet.
   
   
Denkmal Jose Martí Paseo de Martí (Prado)
   
   
Wir bummeln durch die Altstadt und finden viele Häuser in einem erbärmlichen Zustand.
Überall wohnen noch Menschen darin. Jeden Tag stürzt laut Statistik in Havanna ein Balkon ab.
   
 
   
Wenn Geld für Blumen oder Farbe vorhanden ist,
werden die Balkone auch mal hübsch dekoriert und/oder angestrichen.
   
   
Die Fassaden von großen Hotels aber
sind sehr schön rekonstruiert. 
Die Casa Particulares (Privatzimmer) sind für
Kuba-Reisende in Havanna ein echter Geheimtipp
für preisgünstige Unterkünfte.
   
 
Am Plaza Vieja (Alter Platz) dürfen wir uns anschauen, wie die hübschen Häuser im Kolonialstil
nach der Rekonstruktion aussehen können - es ist eine Augenweide.
 
   
   
Überall in den Altstadtgassen kann man Klein- und Kleinsthändler beobachten.
Verkauft wird alles, was man gerade übrig hat oder entbehren kann.
   
   
Sogar Kinder verkaufen hier Zwirnrollen u.a. Kleinkram.  Eine Eingangstür wird einfach zum Shop umfunktioniert.
   
   
Hier verkauft eine Frau Kaffee in Mini-Tassen. In einem Hinterhof füllt ein Mann Fruchtsaft für die Kinder in Plasteflaschen. Wir müssen auch probieren und fragen uns, woraus dieser Saft wohl besteht.
   
   
Es gibt richtige Kaufhäuser und sogar einen Baumarkt,
aber, wir glauben, daß man hier nur mit CUC bezahlen kann und nicht mit Pesos, der Währung der Einheimischen.
   
   
Auch richtige Supermärkte gibt es für CUC und hier kauft man mit Lebensmittelkarten ein.
   
   
Etwas versteckt in der Altstadt finden wir diesen Markt.
   
   
Wir gehen auch ein Stück an der berühmten Malecon entlang, die insgesamt 8 km lang ist und Treffpunkt für Pärchen und Verliebte sein soll. Heute peitscht der Wind das Meer so gewaltig, daß die Straße gesperrt werden mußte und im Moment wohl nicht der ideale Treffpunkt für Liebespaare ist.
   
   
Wir besuchen die Festung La Cabana und die Festung Del Morro.
   


Im Barcadi-Haus, dem ehemaligen Firmensitz der berühmten Barcadi-Familie, kann man mit einem Fahrstuhl auf einen Aussichtsturm fahren.
   
   
Die Aussicht ist toll. Hier sieht man das Elend von oben ...
 
   
Die Zigarrenfabrik Partagas hatte leider geschlossen. La Ciraldilla - die bronzene Wetterfahne auf dem Glockenturm des Fuerzo-Castillo ziert jede Rum-Flasche
   
   
Franziskaner-Kirche Kathedrale
   
   
Revolutions-Museum
(Vorderseite)
Revolutions-Museum
(Rückseite)
   
   
Wie kommt wohl Frederik Chopin und Wolfgang Amadeus Mozart nach Havanna?
   
Chopin hat 1841 kurze Zeit in Havanna gelebt. Von Mozart habe ich dazu keine Infos gefunden.
Die Skulptur wurde von einem Österreicher geschaffen.
   
   
Der Platz der Revolution - ein riesiger Platz mit Ministerien, Museum, Theater und dem spektakulären Monument
zu Ehren José Martí's, dem hier ein Museum gewidmet ist. Leider durften wir das Gebäude nicht betreten.
An Feiertagen wie dem 1. Mai sollen sich auf diesem Platz mehr als 1 Million Menschen versammeln.
   
   
Vom Platz der Revolution führt die breite
Salvador-Allende-Allee ins Stadtzentrum zurück
und in das mondäne Viertel Vedado.
Hier tragen die Nord-Süd-Straßen Buchstaben
anstatt Namen und die Ost-West-Straßen sind durchgehend nummeriert.
   
   
Wir laufen einmal quer durch Vedado und entdecken viele schöne Villen,
   
   
hübsche Parkanlagen, das riesige Hotel "Habana Libre" (dt. Freies Havanna),
   
   
ein Kino und ein Telefonhäuschen (mit Internet?).
 
Leider bekommen wir hier nur die Auskunft, daß es einen Internet-Anschluß nur im Hotel "Nacional" gibt.
Das ist nicht weit zu laufen und wir versuchen unser Glück.
 
   
Es ist ein riesiges Luxus-Hotel und das Internet funktioniert!
   
   
Die Autos, die hier rumfahren vermitteln einem das Gefühl in ein großes Freiluft-Museum versetzt zu sein.
   
   
Jeder, der ein Auto hat, das noch fährt, hängt einfach ein Schild "Taxi" an die Scheibe und sucht Kunden. Viele russische Fahrzeugtypen kennen wir noch aus DDR-Zeiten: z.B. Lada, Moskwitsch, Shiguli.
   
   
Ein weiteres und sehr praktisches Fortbewegungsmittel
in Havanna ist das Cocotaxi.
Auch Fahrrad-Rikschas gibt es,
aber das haben wir nicht ausprobiert.
   
   
Wir gönnen uns aber für 20 CUC eine Fahrt in einem amerikanischen Oldtimer-Caprio,
die hier schick aufgemöbelt überall herum fahren und auf Touristen warten.
Der Fahrer fährt mit uns 30 min. durch das Stadtzentrum und wir genießen es sehr.
   
   
Die Kubaner haben Musik im Blut.
Überall begleitet und begegnet uns Musik in jeglicher Form.
Vor und/oder in Gaststätten und Kneipen spielen Live-Kapellen, Männer- aber auch reine Frauengruppen.
   
   
Auf der Straße begegnen uns Musikanten und hier beobachten wir echte Salsa-Tänzer.
   
   
Der Bildungsstand in Kuba ist sehr hoch. Netzstrümpfe scheinen in Kuba hoch aktuell zu sein.
   
   
Die Kinder in Havanna sind selbstbewußt und aufgeweckt. Sie machen einen fröhlichen Eindruck.
   
   
Stolz präsentieren vor allem die Damen auf Kuba ihre Pfunde.
   
   
Im angesagtesten Eis-Café Havannas "Coppelia" essen wir ein hervorragendes Eis.
   
   
Hemmingways Trinkhalle Nr. 1 "La Bodeguita del Medio" ist Kult in Havanna und zieht vor allem Touristen an.
   
   
Das Konterfei von Che Guevara und Fidel Castro ist allgegenwärtig ...
   
   
... auf fast allen T-Shirts ... auf fast allen Postkarten
   
   
und sogar auf der Straße. Briefmarken von Walter Ulbricht gibts auf dem Markt ...
   
Zum Abendessen haben wir 2 Tipps für einheimische Küche aus dem Reiseführer für sehr gut befunden:
   
   
Das ist zum Einen das Restaurant "Dona Blanquita" am Prado Nr. 158 und
   
   
das Restaurant "La Julia" in der Altstadt, O'Reilly Nr. 506 A.
   
   
Am letzten Abend in Havanna gönnten wir uns eine echte kubanische Zigarre auf der Dachterrasse unseres Hotels.
Es wurde ein unvergeßliches Erlebnis und ein Desaster für meinen Kreislauf und den Magen :-(
 
 
 

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