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in (bisher) 2  3 Akten (s.u.)

Durch Bekannte sind wir vor nunmehr ca. 3 Jahren auf den Saar-Hunsrück-Steig aufmerksam geworden. Insbesondere nachdem er zu „Deutschlands schönsten Wanderweg 2009“ gekürt worden ist, reiften konkrete Pläne. Da er von Meckenheim ziemlich weit weg ist, mussten wir immer in ganzes Wochenende einplanen, damit sich die weite Anreise auch lohnt. Leider gibt es nicht so viele freie Wochenenden im Jahr, wo noch dazu schönes Wanderwetter ist. So brauchten wir über 2 Jahre, um den Saar-Hunsrück-Steig abzulaufen. Aber soviel schon hier – es hat sich gelohnt ! Der Steig ist sehr schön, abwechslungsreich, gespickt mit vielen Sehenswürdigkeiten und die Wegeführung ist sehr naturnah.

Leider haben wir aufgrund der Entfernung und des Aufwandes keine Mitstreiter gefunden, so dass wir alle Etappen allein gelaufen sind. Manchmal waren wir sogar auf dem Steig fast allein, denn überlaufen war der Steig nie, oft haben wir viele Stunden oder auch auf der ganze Etappe keine Mitwanderer getroffen. Abgesehen von den Hundebesitzern, die von den Auto-Parkplätzen die kurzen Runden mit ihren Lieblingen gedreht haben …

Der Saar-Hunsrück-Steig hat die Besonderheit, dass er Y-förmig verläuft. Die Hauptroute verbindet Orscholz an der berühmten Saarschleife im Westen und das Edelsteinzentrum Deutschlands Idar-Oberstein im Osten. Der Abstecher verläuft dann nordwärts von der Hauptroute bei Kell am See bis nach Trier und bildet damit die Verbindung zum Eifelsteig.


Wir sind zuerst die Hauptroute von Orschatz nach Idar-Oberstein in diesen Etappen gelaufen (1.Akt):Startschild Saar-Hunsrück-Steig

- 1. Etappe Cloef - Mettlach 24.04.2010
- 2. Etappe Mettlach - Losheim 25.04.2010
- 3. Etappe Losheim - Steinberg 26.06.2010
- 4. Etappe Steinberg - Hermeskeil 27.06.2010
- 5. Etappe Hermeskeil - Muhl 24.03.2012
- 6. Etappe Muhl - Morbach 25.03.2012
- 7. Etappe Morbach - Kempfeld 26.05.2012
- 8. Etappe Kempfeld - Idar-Oberstein 27.05.2012


Da wir unbedingt auch den Abstecher nach Trier machen wollten, haben wir diese zwei Etappen auch noch gemacht (2.Akt):

- 9. Etappe Kell - Riveris 11.08.2012
- 10. Etappe Riveris - Trier 12.08.2012


Soweit die 2 Akte, aber beim Herunterladen der GPS-Daten von der sehr informativen Web-Seite des Saar-Hunsrück-Steiges ist mir dann aufgefallen, dass zwischenzeitlich der Anfang des Steiges nach Perl verlegt worden ist, es also noch zwei weitere Etappen gibt, die wir noch nicht gelaufen sind. Und der Steig soll bis Ende 2013 bis nach Boppard am Rhein verlängert werden. Damit hätte man im Westen die Anbindung an den ebenfalls für 2013 geplanten Moselsteig, der ebenfalls in Perl beginnen soll und in Boppard gäbe es dann die Verbindung zum (linksrheinischen) Rheinburgenweg bzw. mit der Überquerung des Rheines die Verbindung zum (rechtsrheinischen) Rheinsteig. Für uns heißt das, dass uns voraussichtlich noch zwei Akte bevorstehen: a) den neuen Beginn ablaufen und b) die Verlängerung nach Boppard gehen.

24.05.2014
Nunmehr haben wir den 3. "Akt" geschafft - wir sind die neue Startetappe von Perl nach Orscholz gewandert. Aber eigentlich sind wir 1,5 Etappen und zudem in die andere Richtung gelaufen (fast 32 km !).
Da nunmehr der Moselsteig seit dem 12. April 2014 offiziell eröffnet worden ist, sind wir fest entschlossen auch den Moselsteig abzuwandern. So haben wir direkt am 13.04.14 - einen Tag nach der offiziellen Eröffnung - die erste Etappe von Koblenz-Güls nach Kobern-Gondorf abgewandert und wollen diesmal von beiden Seiten aus laufen: Wenn wir Zeit für ein ganzes Wochenende haben, wollen von Perl aus wandern und ansonsten von Koblenz aus. Das erste freie Wochenende haben wir genutzt und sind am 17.05.14 die letzte/erste Etappe des Saar-Hunsrück-Steiges von Orscholz nach Perl und einen Tag später die erste/letzte Etappe des Moselsteiges von Perl nach Palzem gewandert.

- 11.Etappe Orscholz - Perl

Als Pendant zu den „Traumpfaden an Mosel, Eifel und Rhein“ hat man in der Nähe des Premium-Wanderweges Saar-Hunsrück-Steig „Traumschleifen“ eingerichtet. Sie sind wie die Traumpfade relativ kurze Rundwanderwege, die unter einem besonderen Motto stehen. Mehr Informationen findet man hier. Für uns sind diese Traumschleifen aber leider zu weit entfernt, denn noch warten andere Wege auf uns.

Uebersicht

Eine weitere Besonderheit ist, dass die Wegeführung sehr oft geändert wurde/wird. Es ist uns nie gelungen (Papier-) Karten, Bücher, GPS-Daten und Wirklichkeit auf einen Nenner zu bringen. Aber der Steig ist wie alle Premiumwanderwege hervorragend ausgeschildert, nur für die Planung war es manchmal hinderlich, da Längenangaben nicht stimmten oder die Wege doch nicht den geplanten Verlauf nahmen.

Landschaft